Alles, was du wissen musst. In einfachen Worten.
Alles, was du wissen musst. In einfachen Worten.
Ein paar Worte vorweg, damit du weißt, woher das alles kommt.
Ich sammle selbst Platten. Und ich kenne die Situation: Du stehst auf dem Flohmarkt vor einer Kiste, hältst eine Platte in der Hand und weißt nicht, ob du sie schon hast. Also nimmst du sie mit und findest sie zuhause im Regal wieder. Oder du legst sie zurück, und daheim stellst du fest, dass sie gefehlt hätte.
Gleichzeitig behandle ich jede einzelne Platte mit Sorgfalt. Ultraschallbad, Nachreinigung, neue antistatische Innenhülle. Bei der einzelnen Platte bin ich also gründlich — über meinen Gesamtbestand hatte ich trotzdem keinen Überblick. Das passte nicht zusammen.
Daraus ist dieses Regal entstanden. Erst für mich, dann für alle, die hier waschen lassen.
Die Idee dahinter ist eine einfache: Ein Plattenkatalog und eine Plattenwäsche gehören zusammen. Wer weiß, welche Platten er hat, weiß auch, welche mal wieder dran sind. Und wer sie waschen lässt, soll das nicht zweimal irgendwo eintippen müssen. Deshalb hakst du im Regal an, was gewaschen werden soll — und nach der Wäsche steht das Datum von allein bei jeder Platte.
Zwei Dinge waren mir dabei wichtig.
Deine Sammlung gehört dir. Sie liegt auf meinem Server, in einer schlichten Textdatei, und sie geht nirgendwo anders hin. Ich frage bei Discogs nach, was eine Platte ist. Discogs erfährt nicht, was du besitzt.
Und es soll ohne Umstände gehen. Kein Programm installieren, keine Datenbank, kein Abo. Du öffnest eine Seite, hältst die Kamera auf einen Barcode, fertig.
Ich bin Sammler, kein Programmierer. Dass es dieses System trotzdem gibt, liegt an vielen Abenden und daran, dass ich mir von einer KI beim Bauen helfen ließ. Ich habe beschrieben, was ich brauche und was mich stört; sie hat es umgesetzt und nachgefragt, wenn meine Vorstellung nicht aufging. Am Ende habe ich jede Entscheidung selbst getroffen — aber ohne diese Hilfe säße ich noch am ersten Formular.
Ich schreibe das dazu, weil es zur Sache gehört: Gute Werkzeuge entstehen nicht mehr nur in Softwarehäusern. Man muss wissen, was man will, genau hinschauen und hartnäckig bleiben. Den Rest kann man sich heute erarbeiten.
Wenn dir etwas fehlt oder etwas nicht funktioniert: Schreib mir. Das meiste hier ist entstanden, weil jemand gesagt hat, was ihn stört.
Goran Srna — Sonic Groove
Wir waschen deine Schallplatten.
Nicht mit dem Tuch, sondern in zwei Schritten: Erst kommt die Platte in ein Ultraschallbad, das den Schmutz aus den Rillen löst. Danach wird sie mit einer Nessie Vinylmaster Reference II abgesaugt und getrocknet.
Am Ende steckt sie in einer neuen Innenhülle und klingt wieder so, wie sie soll.
Nein. Du kannst auch ohne bestellen.
Mit Konto bekommst du aber ein paar Dinge dazu:
Fertig. Beim nächsten Mal meldest du dich einfach an.
Passwort vergessen? Auf der Anmeldeseite steht unten „Passwort vergessen?". Du bekommst eine Mail mit einem Link zum Neusetzen.
Melde dich an. Du landest in deinem Bereich, dem VIP Treasure. Scroll nach unten bis VIP-WÄSCHE BEAUFTRAGEN.
Dann füllst du aus:
Wie viele Platten? Eine Zahl. Danach richtet sich der Preis.
Hinweg. Bringst du die Platten vorbei oder schickst du sie?
Rückweg. Holst du sie ab oder sollen wir sie schicken?
Außenhüllen. Optional. Neue durchsichtige Hüllen über die Cover, damit sie sich nicht abwetzen. Als Hall-of-Fame-Mitglied sind sie inklusive.
Nachricht. Wenn etwas Besonderes zu beachten ist.
Dann auf VIP-AUFTRAG VERBINDLICH ANFRAGEN.
Das verwirrt viele. Es ist Absicht, und beide Fenster fragen etwas Verschiedenes.
Fenster 1: Daten-Check. Dort steht deine Adresse, so wie wir sie gespeichert haben. Frage: Sind diese Rechnungs- und Lieferdaten noch aktuell?
Warum das jedes Mal kommt: An diese Adresse gehen deine Platten zurück, und sie steht auf deiner Rechnung. Wenn du umgezogen bist und es niemand merkt, fährt dein Paket zur alten Wohnung. Deshalb einmal hinschauen und bestätigen — das dauert zwei Sekunden und erspart im Ernstfall viel Ärger.
Stimmt alles: JA, ALLES AKTUELL. Sonst NEIN, DATEN ÄNDERN.
Fenster 2: Regeln und AGB. Die Bedingungen, denen du zustimmst. Lies sie einmal in Ruhe, danach kennst du sie.
Erst nach beiden Fenstern geht die Anfrage raus.
Du bekommst eine Bestätigungsmail mit einem Link. Den musst du anklicken — erst damit wird aus der Anfrage ein fester Auftrag.
Danach bekommst du bei jedem Schritt eine Mail:
| Stand | Was das heißt |
|---|---|
| Auftrag erteilt | Alles klar, dein Termin steht |
| Angekommen | Deine Platten sind bei uns |
| In Arbeit | Sie werden gerade gewaschen |
| Gewaschen | Fertig, sie trocknen |
| Versendet | Unterwegs zu dir, mit Sendungsnummer |
Packe knicksicher. Ein normaler Karton reicht nicht. Nimm eine richtige Plattenverpackung.
Schick rechtzeitig. Deine Platten müssen ein paar Stunden vor dem Termin da sein. Sie müssen sich erst an die Raumtemperatur gewöhnen, sonst schadet das Waschen mehr als es nützt. Wie viel Vorlauf genau, steht in den AGB.
Die bestellte Menge wird berechnet. Schickst du zehn und es kommen nur neun an, zahlst du trotzdem zehn. Der Platz war für dich reserviert. Wir sagen dir per Mail Bescheid, wenn etwas fehlt.
Unten in deinem Bereich steht DEINE LOGBUCH-EINTRÄGE. Dort taucht jede gewaschene Platte auf, mit Datum und Preis.
Das ist dein Nachweis. Verkaufst du eine Platte, kannst du zeigen, dass sie professionell gereinigt wurde.
Jede gewaschene Platte bringt dir einen Sonic Point. Die Punkte sammeln sich und heben dich in die nächste Stufe.
| Stufe | Was sie bringt |
|---|---|
| Vinyl Rookie | 5 % Rabatt, gültig ab 10 Platten je Auftrag |
| Level 2 | 10 % Rabatt-Bonus |
| Level 3 | Legendary Status und Merch |
| Hall of Fame | Flatrate: Premium-Innen- und Außenhüllen bei jeder Platte inklusive |
Der Rabatt wird im Rechner automatisch abgezogen, du musst nichts eingeben.
In deinem Bereich gibt es den Knopf Wäsche nachtragen. Damit trägst du Platten ein, die du selbst gewaschen hast — sie zählen für deine Punkte.
Das ist kein Schummeln, sondern so gedacht: Wer seine Platten pflegt, soll davon etwas haben. Auch wenn er es zwischendurch selbst tut.
Nach der Bestätigung bekommst du eine Rechnung per Mail. Zwei Wege stehen zur Wahl:
Vorkasse in voller Höhe. Dafür bekommst du Skonto — also einen kleinen Abschlag für die schnelle Zahlung.
Anzahlung. Du zahlst einen Teil vorab, den Rest nach der Wäsche.
Auf der Rechnung ist ein GiroCode aufgedruckt. Den kannst du mit deiner Banking-App abfotografieren, dann sind Empfänger, Betrag und Verwendungszweck schon ausgefüllt.
Beim Verwendungszweck bitte genau bleiben. Die Auftragsnummer muss mit — sonst kann die Zahlung nicht zugeordnet werden.
Manchmal steht in deinem Bereich System pausiert. Dann sind wir im Urlaub oder bauen am System, und es können keine neuen Aufträge angenommen werden.
Was in der Zeit trotzdem geht: dein Regal öffnen, Platten erfassen, Waschgänge nachtragen, in der Tauschbörse stöbern. Nur das Auftragsformular ist ausgeblendet.
Kurz vor einem Urlaub gibt es außerdem einen Annahmestopp. Der Kalender rechnet das mit ein und lässt dann keine Termine mehr zu, die in die Pause fallen würden.
Unten in deinem Bereich steht ein Häkchen Über neue Funktionen informieren. Standardmäßig ist es aus — du entscheidest.
Setzt du es, bekommst du ein paar Mal im Jahr eine Nachricht, wenn es etwas Neues gibt. Jede dieser Mails enthält unten einen Abmeldelink, und das Häkchen lässt sich jederzeit wieder entfernen.
Mails zu deinen Aufträgen bekommst du unabhängig davon — Bestätigung, Statusmeldungen, Rechnung. Die gehören zur Leistung und lassen sich nicht abbestellen.
Ungenutzte Konten werden nach neun Monaten gelöscht. Damit keine Karteileichen liegenbleiben und keine Daten länger gespeichert werden als nötig.
Nach etwa einem halben Jahr ohne Anmeldung bekommst du eine Erinnerung. Melde dich einfach einmal an, dann läuft die Frist von vorn — mehr musst du nicht tun.
Kommt es zur Löschung, bekommst du deine Daten vorher als Archiv zugeschickt.
Maßgeblich ist die Anmeldung, nicht der letzte Auftrag. Wer sein Regal pflegt, gilt als aktiv.
Du kannst dein Konto jederzeit löschen. In deinem Bereich oben steht der Knopf Profil löschen.
Was dabei passiert: Alle deine Daten werden in eine ZIP-Datei gepackt und dir per Mail geschickt — Sammlung samt Covern, Titellisten, Logbuch, Hall-of-Fame-Profil und Rechnungsdaten. In der Mail steht aufgelistet, was enthalten ist. Danach wird alles vom Server entfernt.
Klemmt der Mailversand gerade, wird trotzdem gelöscht — dein Archiv kommt dann automatisch nach, sobald es wieder geht.
Das lässt sich nicht rückgängig machen. Sammlung, Logbuch und Waschverlauf sind danach weg. Wenn du nur eine Sicherung willst, nutz lieber die Ausgabe deiner Sammlung im Regal.
Dein Konto ist an eine Anmeldung gebunden. Meldest du dich woanders an, wird die vorherige Sitzung beendet.
Ein Beispiel: Du bist am Rechner angemeldet und meldest dich dann am Handy an. Das Handy kommt rein, der Rechner fliegt raus. Beim nächsten Klick dort landest du wieder auf der Anmeldeseite.
Das ist Absicht, kein Fehler. Es verhindert, dass ein Konto von mehreren Leuten gleichzeitig benutzt wird — und es schützt dich, falls du dich mal an einem fremden Rechner vergessen hast anzumelden. Melde dich einfach zuhause neu an, dann ist die andere Sitzung weg.
Für dich heißt das im Alltag: Arbeite an einem Gerät. Wechselst du vom Rechner aufs Handy, meldest du dich dort einfach neu an. Deine Daten gehen dabei nicht verloren — Sammlung, Waschgänge und Aufträge liegen auf dem Server, nicht auf dem Gerät.
Wenn du deine Zugangsdaten nie weitergibst, wirst du diese Meldung praktisch nie sehen.
Ein digitaler Katalog deiner Sammlung. Läuft im Browser, funktioniert auch auf dem Handy und sogar ohne Internet.
Du findest ihn in deinem Bereich unter DEINE PLATTENSAMMLUNG.
Discogs ist die größte Plattendatenbank der Welt. Fast jede je gepresste Platte steht dort drin, mit Cover, Jahr, Label und Titelliste.
Damit dein Regal diese Daten holen kann, brauchst du einen eigenen Zugang. Das ist kostenlos und dauert fünf Minuten.
Ein Token ist wie ein Schlüssel. Er erlaubt deinem Regal, bei Discogs nachzuschlagen.
Jetzt erscheint eine lange Zeichenfolge aus Buchstaben und Zahlen. Etwa so:
kJhGfDsAqWeRtYuIoPzXcVbNmQwErTyUiOpAsDfG
Kopiere sie sofort. Sie wird nur einmal angezeigt.
Direkter Weg dorthin: discogs.com/settings/developers
Danach steht dort „Verbunden als …" mit deinem Discogs-Namen. Deinen Namen mussten wir nicht abfragen — den holen wir uns mit dem Token selbst.
Ist das sicher? Der Token wird verschlüsselt gespeichert und nie wieder angezeigt. Du kannst ihn jederzeit entfernen, deine Sammlung bleibt dabei erhalten.
Muss das sein? Nein. Ohne Token funktioniert das Regal auch — du trägst deine Platten dann von Hand ein. Mit Token geht es viel schneller.
Im Regal unten rechts ist ein runder Knopf. Der öffnet den Scanner.
Halte den Barcode auf der Hülle vor die Kamera. Meist unten rechts auf der Rückseite.
Nach einem Moment sagt dir das Handy:
Hast du schon — die Platte steht bereits in deinem Regal Neu — kennst du noch nicht, ein Tipp auf Aufnehmen und sie ist drin Andere Pressung — das Album hast du, aber in einer anderen Ausgabe Welche ist es? — mehrere passen, tipp die richtige an
Die meisten Platten vor 1985 haben keinen. Kein Problem. Unten im Scanner sind drei Knöpfe:
Barcode — die Zahlen unter den Strichen abtippen Kat.-Nr — die Katalognummer Titel — Interpret und Titel als Text
Die Katalognummer ist der beste Weg. Sie steht auf jeder Platte, meist an drei Stellen: am Rücken der Hülle, in einer Ecke der Rückseite, und auf dem runden Etikett in der Mitte der Platte.
Sie sieht aus wie ILPS 9624 oder 120.07.056. Die Schreibweise ist egal — mit Punkten, Leerzeichen oder Bindestrichen, alles wird gefunden.
Statt abzutippen kannst du die Nummer auch von der Kamera lesen lassen.
Halt die Katalognummer mittig ins Bild, etwa zwanzig Zentimeter entfernt, so dass sie die halbe Breite füllt. Dann auf Ablesen.
Beim allerersten Mal erscheint ein kurzer Hinweis, was das Ablesen kann und was nicht. Einmal bestätigen, dann kommt er nicht wieder.
Danach wird die Texterkennung geladen, rund sechs Megabyte. Das dauert einen Moment; ab dem zweiten Mal geht es in Sekunden. Wer nie auf Ablesen tippt, lädt davon nichts.
Das Ablesen liegt nicht immer richtig. Katalognummern stehen klein, auf glänzendem Karton, oft in eigenwilligen Schriften. Aus ILPS 9624 wird schnell mal 1LPS 96Z4 — oder ein Zeichen fehlt ganz.
Ein Barcode hat eine Prüfziffer, ein falsch gelesener Strich fällt sofort auf. Bei Text gibt es das nicht. Eine Fehllesung sieht genauso richtig aus wie die richtige Nummer.
Deshalb landet die erkannte Nummer im Eingabefeld und nicht direkt in der Suche. Schau kurz drüber, vergleich mit der Hülle, korrigier wenn nötig — erst dann auf Suchen. Findet die Suche nichts, ist meistens ein Zeichen falsch gelesen worden.
Sieh es als Tipphilfe, nicht als Automatik. Es spart die meiste Arbeit, nimmt dir aber den Blick auf die Hülle nicht ab.
Im Hintergrund wird zweimal gelesen — einmal das Kamerabild, wie es ist, und einmal aufbereitet mit verstärktem Kontrast. Was besser aussieht, gewinnt. Deshalb dauert es zwei Sekunden statt einer, und deshalb kommt auch bei schlechtem Licht noch etwas heraus.
Wenn gar nichts erkannt wird: näher heran, oder die Hülle kippen, damit die Deckenlampe nicht spiegelt. Verschnörkelte Schriften, Prägedruck und Handschrift sind aussichtslos — da ist Abtippen schneller.
Oben im Scanner gibt es den Knopf Stapel. Schalte ihn ein, dann werden neue Platten still gesammelt und du hältst einfach die nächste hoch. Die Zahl am Knopf zählt mit.
Am Ende auf die Zahl tippen, Liste prüfen, Alle aufnehmen.
Funktioniert auch, mit zwei Unterschieden: Du musst erst auf Kamera starten tippen, und die Erkennung braucht einen Moment länger. Halte die Hülle ruhig.
Oben in der Werkzeugleiste steht ← VIP Tresor. Damit kommst du zurück ins Dashboard — Aufträge, Logbuch, Punkte.
Das brauchst du vor allem, wenn du das Regal als App installiert hast: Dort gibt es keine Adressleiste und keine Zurück-Taste des Browsers.
Das große Suchfeld oben durchsucht alles gleichzeitig — Interpret, Titel, Label, Katalognummer, Genre.
Genauer suchen klappt vier Felder auf, wenn du gezielter suchen willst. Da gibt es auch das Feld Stück auf der Platte — damit findest du eine Platte über ein einzelnes Lied. Praktisch, wenn du weißt „irgendwo hab ich Blue Monday".
Die Knopfleisten darunter filtern mit einem Tipp:
Erst die Jahrzehnte. Tippst du auf eines, klappen die einzelnen Jahre darin auf.
Dann die Genres, nach Häufigkeit sortiert.
Und der Waschzustand: Nie gewaschen, Über ein Jahr, Aktuell.
Alles lässt sich kombinieren. Die Zahlen an den Knöpfen sagen dir, wie viele Platten dahinterstecken.
Unter den Filtern steht ein Feld Sortieren mit fünf Möglichkeiten: Interpret, Jahr, Titel, Zuletzt aufgenommen und Wäsche fällig.
Der Pfeil daneben dreht die Reihenfolge um — bei Jahr also zwischen ältesten und neuesten zuerst.
Deine Wahl bleibt stehen, auch wenn du das Regal schließt und später wieder öffnest. Die Einstellung merkt sich das Gerät, an dem du gerade bist — am Rechner kann also eine andere gelten als auf dem Handy.
In der Leiste beim Waschzustand gibt es den Knopf Mehrfach mit einer Zahl. Ein Tipp, und du siehst nur die Titel, die mehr als einmal in deinem Regal stehen.
Der Knopf erscheint nur, wenn es überhaupt Doppelte gibt.
Nützlich in zwei Situationen: vor dem Flohmarkt, damit du nicht noch eine dritte kaufst. Und beim Aussortieren für die Tauschbörse — kombinier ihn mit Nie gewaschen, dann siehst du Doppelte, die ohnehin nur herumstehen.
Mehrfachexemplare teilen sich eine Hülle im Regal. Beim Antippen findest du Reiter für erstes und zweites Exemplar, jedes mit eigenem Zustand und eigener Waschhistorie.
| Wo | Bedeutung |
|---|---|
| Unten links, pink | Erscheinungsjahr |
| Unten rechts, bernstein | 12 Zoll |
| Unten rechts, cyan | 7 Zoll |
| Unten rechts, grün | 10 Zoll |
| Unten mittig, weiß | Du hast diese Platte mehrfach |
| Oben rechts, farbiger Punkt | die Waschampel, siehe unten |
| Oben links, bernstein | Steht in der Tauschbörse |
| Oben links, „inoffiziell" | Nachpressung oder Bootleg laut Discogs |
| Oben, cyanfarbenes Band | Steckt gerade in einem Waschauftrag |
Oben rechts auf jeder Hülle sitzt ein farbiger Punkt. Er sagt dir auf einen Blick, welche Platte mal wieder dran wäre.
| Zeichen | Bedeutung |
|---|---|
| Grüner Punkt | Im letzten halben Jahr gewaschen — alles gut |
| Gelber Halbkreis | Über ein halbes Jahr her — wird langsam Zeit |
| Magenta, gefüllt | Über ein Jahr her oder noch nie gewaschen |
Der Nutzen: Beim Durchblättern siehst du sofort, wo Handlungsbedarf besteht, ohne jede Platte antippen zu müssen.
Der schnellste Weg von der Frage zum Auftrag: In der Leiste unter den Genres auf Nie gewaschen oder Über ein Jahr tippen, dann Zum Waschen wählen, alles markieren, Auftrag auslösen.
Die Farben der Filterknöpfe sind dieselben wie auf den Hüllen — wer dort tippt, findet die Farbe an den Platten wieder.
Tipp auf eine Hülle. Dann siehst du alle Angaben, die Titelliste und den Waschverlauf.
Zwei Angaben findest du dort, die auf der Hülle nicht stehen:
Matrix ist das, was in die Auslaufrille geritzt ist — der schmale Bereich zwischen letztem Lied und Etikett. Bei Pressungen ohne Barcode und ohne Jahresangabe ist das oft der einzige Weg, sie später wiederzuerkennen. Du kannst danach auch suchen.
Pressung sagt, wenn Discogs die Platte als inoffiziell führt — also Nachpressung oder Bootleg. Auf der Hülle im Regal steht dann ein kleiner bernsteinfarbener Aufkleber. Gut zu wissen, bevor man tauscht oder verkauft.
Bearbeiten — Zustand der Platte und der Hülle eintragen, Notizen schreiben, falsche Angaben korrigieren.
Löschen — fragt vorher nach. Danach hast du zwölf Sekunden, es rückgängig zu machen.
Heute gewaschen — wenn du selbst gewaschen hast. Ein Tipp, fertig. Jeder Waschgang wird zur Liste hinzugefügt, nichts überschrieben.
Der schnellste Weg vom Regal zum Auftrag:
Haken
Du landest im Auftragsformular. Die Anzahl ist schon eingetragen, die Titel stehen darüber.
Der Rest läuft wie oben beschrieben: ausfüllen, Daten-Check, AGB, abschicken.
Der Vorteil: Du musst keine Titel abtippen, und nach dem Waschen wird das Datum automatisch bei jeder Platte eingetragen. Ohne dass du etwas tust.
Ein Tipp: Erst auf Nie gewaschen filtern, dann alles auswählen. So erwischst du genau die, die es nötig haben.
Ein eigener Abschnitt, weil viele sich fragen, wohin ihre Daten gehen.
Discogs ist ein Verzeichnis von Tonträgern, kein Anbieter. Fast jede je gepresste Platte steht dort mit Cover, Jahr, Label und Titelliste.
Dein Token ist der Schlüssel, mit dem dein Regal dort nachschlagen darf. Discogs verlangt für jede Abfrage eine Kennung — sonst wüsste niemand, wer gerade fragt.
Jeder fragt mit seinem eigenen. Wenn du einen Barcode scannst, geht die Anfrage unter deinem Namen raus. Wenn ein anderes Mitglied in der Tauschbörse ein Cover sieht, hat sein Browser es mit seinem Token geholt, nicht mit deinem.
Das ist kein technisches Detail, sondern der Grund, warum es überhaupt funktioniert: Discogs erlaubt die Nutzung nur persönlich. Ein gemeinsamer Zugang für alle wäre nicht zulässig.
Nebenbei hat es einen praktischen Vorteil: Jeder hat sein eigenes Abfragekontingent von sechzig Anfragen pro Minute. Niemand bremst den anderen aus.
Was du nachschlägst. Also welchen Barcode oder welche Katalognummer du gerade abfragst.
Was Discogs nicht erfährt: was du besitzt. Deine Sammlung liegt bei Sonic Groove, nicht dort. Es geht nichts dorthin zurück — es sei denn, du drückst selbst auf Übertragen.
Verschlüsselt auf dem Server von Sonic Groove, nach dem Speichern nie wieder angezeigt. Du kannst ihn jederzeit entfernen, deine Sammlung bleibt dabei erhalten.
Wird er dir zu heikel: Bei Discogs unter Einstellungen einen neuen erzeugen, dann ist der alte wertlos.
Die Cover fremder Platten holt dein Browser selbst — mit deinem Token, direkt bei Discogs. Sonic Groove reicht keine Bilder von einem Mitglied zum anderen weiter. Das wäre nicht erlaubt: Coverbilder gehören den Rechteinhabern, und die Discogs-Lizenz untersagt die Weitergabe an Dritte ausdrücklich.
Deshalb erscheinen die Cover nach und nach statt sofort. Und deshalb siehst du ohne hinterlegten Token nur die Labelscheiben.
Alles Übrige funktioniert weiter: Platten von Hand eintragen, suchen, Zustand pflegen, Waschgänge festhalten, zur Wäsche anmelden, tauschen. Nur das Nachschlagen entfällt — und damit Scannen, Titellisten und Cover.
Im Regal gibt es vier Knöpfe, die du am Anfang wahrscheinlich brauchst. Sie erscheinen nur, wenn es tatsächlich etwas zu tun gibt, und verschwinden danach wieder.
Wenn du deine Platten schon bei Discogs eingetragen hast, musst du sie nicht nochmal erfassen.
Der Knopf heißt Importieren. Ein Klick, eine Rückfrage, dann läuft es durch. Bei fünfhundert Platten dauert das ein paar Sekunden.
Platten, die schon in deinem Regal stehen, werden übersprungen. Du kannst den Import also gefahrlos wiederholen, etwa wenn du zwischendurch bei Discogs etwas ergänzt hast.
Danach bietet derselbe Knopf Barcodes holen an. Das ist der langsame Teil — eine Abfrage pro Platte, bei fünfhundert Platten rund zehn Minuten. Du brauchst das nur, wenn du unterwegs ohne Empfang Barcodes scannen willst. Lass die Seite dabei einfach offen, sie merkt sich den Stand.
Der umgekehrte Weg. Was du hier erfasst hast, landet in deiner Discogs-Sammlung.
Der Knopf heißt Übertragen und erscheint, wenn Platten noch nicht drüben sind. Wieder mit Rückfrage, damit es nicht aus Versehen passiert.
Nichts wird doppelt. Jede übertragene Platte wird vermerkt und beim nächsten Mal übersprungen. Und was du importiert hast, gilt sofort als übertragen — es steht ja schon dort.
Ob du das willst, ist deine Sache. Das Regal funktioniert auch ohne.
Unter Sicherung stehen zwei Links:
Ganze Sammlung (JSON) — alles, was das Regal über deine Platten weiß. Zustand, Notizen, Waschgänge, Katalognummern. Das ist deine vollständige Sicherungskopie. Leg sie irgendwo ab, wo du sie wiederfindest.
Tabelle (CSV) — dieselben Platten als Tabelle, im Spaltenformat von Discogs. Die kannst du in Excel oder LibreOffice öffnen, ausdrucken oder für die Versicherung verwenden.
Mach das gelegentlich. Es kostet einen Klick.
Nachtragen — bei manchen Platten fehlt die genaue Formatangabe, dann steht auf der Hülle keine Größe. Ein Klick holt sie nach.
Einlesen — die Titellisten deiner Platten. Ohne die findet die Suche nach einem einzelnen Lied nichts.
Platten, die du suchst. Der Nutzen zeigt sich auf dem Flohmarkt.
Scanne eine Platte, die du nicht hast. Neben Aufnehmen steht dann Merken. Ein Tipp, und sie steht auf deiner Liste.
Du kannst auch etwas merken, das du gerade nicht kaufen willst — genau dafür ist es gedacht.
Beim nächsten Scannen sagt dir das Handy Bescheid. Statt „Neu" steht dort in Grün „Die suchst du!".
Das ist der eigentliche Zweck: Man erinnert sich nicht an vierzig Titel, aber das Handy tut es.
Im Regal erscheint eine grüne Leiste mit der Anzahl. Ein Klick auf Ansehen klappt die Liste auf, jeder Eintrag lässt sich einzeln streichen.
Nimmst du eine gemerkte Platte ins Regal auf, verschwindet sie von selbst von der Liste. Was du hast, musst du nicht mehr suchen.
Platten, die du nicht mehr brauchst, kannst du anderen Mitgliedern anbieten. Gegen andere Platten — Geld kommt hier nicht vor.
Im Regal die Platte antippen, dann Zum Tausch anbieten. Der Bereich färbt sich, auf der Hülle erscheint eine kleine Marke. Mit demselben Knopf ziehst du das Angebot wieder zurück.
Sichtbar wird dabei nur die Platte: Interpret, Titel, Jahr, Label, Katalognummer, Format und die beiden Zustandsangaben. Dein Name nicht, deine Notizen nicht, deine Waschgänge nicht.
In deinem Bereich steht die Kachel Tauschbörse mit der Zahl der aktuellen Angebote. Ein Klick, und du siehst alles, was gerade angeboten wird — deine eigenen Platten natürlich nicht.
Die Cover erscheinen nach ein paar Augenblicken — dein Browser holt sie mit deinem eigenen Discogs-Zugang. Ohne hinterlegten Token bleibt es bei der Labelscheibe.
Zu jeder Platte gibt es außerdem den Verweis Bei Discogs mit Titelliste, anderen Pressungen und Preisstatistik.
Knopf Interesse. Es öffnet sich dein eigenes Regal, und du kreuzt an, was du im Gegenzug anbietest — bis zu drei Platten. Dazu ein paar Zeilen, wenn du magst.
Mehrere Leute dürfen dieselbe Platte anfragen. Wer den Zuschlag bekommt, entscheidet der Anbieter.
Oben in der Börse gibt es zwei Reiter. Angebote zeigt, was andere anbieten. Meine Angebote zeigt deine eigenen — mit der Zahl offener Anfragen und einem Knopf zum Zurückziehen.
Steckt eine Platte schon in einem angenommenen Tausch, ist der Knopf gesperrt. Was du zugesagt hast, kannst du nicht mehr zurückziehen.
| Schritt | Was passiert |
|---|---|
| Angefragt | Der Anbieter sieht dein Gegenangebot, aber noch nicht deinen Namen |
| Angenommen | Ihr könnt frei schreiben und kennt euch jetzt |
| Abgelehnt | Endstation, danach kann niemand mehr schreiben |
| Erhalten | Beide bestätigen — erst dann wechseln die Platten die Regale |
Alle Vorgänge findest du unter Meine Tauschvorgänge. Die Zahl auf der Kachel zeigt, bei wie vielen du am Zug bist.
Platte gegen Platte. Kein Geld über die Börse, keine Preise, keine Zahlungsabwicklung.
Nur privat. Gewerbliches Anbieten ist nicht erlaubt.
Zehn Tage Frist. Reagiert jemand nicht, schließt sich der Vorgang von selbst. Die angebotene Platte wird dann wieder frei.
Ablehnung ist endgültig. Danach ist der Vorgang zu.
Beide bestätigen. Erst wenn jeder den Erhalt gemeldet hat, zieht die Platte um. Beim Vorbesitzer verschwindet sie aus dem Regal, bei dir taucht sie auf — ohne seine Notizen und ohne seine Waschhistorie.
Porto zahlt jeder selbst. Sonic Groove vermittelt nur und ist nicht Vertragspartner. Was ihr untereinander vereinbart, ist eure Sache.
Eine Platte, die in einem angenommenen Vorgang steckt, ist gebunden. Du kannst sie nicht gleichzeitig woanders anbieten. Wird der Vorgang abgelehnt oder verfällt er, ist sie sofort wieder frei.
Damit du nicht jedes Mal die Adresse eintippen musst.
Android: Regal in Chrome öffnen, Menü mit den drei Punkten, App installieren.
iPhone: Regal in Safari öffnen, Teilen-Symbol unten, Zum Home-Bildschirm. Das muss Safari sein, aus Chrome geht es nicht.
Am Rechner: In Chrome oder Edge erscheint rechts in der Adressleiste ein kleines Installationssymbol.
Danach liegt das Regal als Symbol neben deinen anderen Apps.
Wenn du das Regal einmal mit Verbindung geöffnet hast, liegt deine Sammlung auf dem Handy.
In einer Flohmarkthalle ohne Empfang kannst du also trotzdem:
Was nicht geht: neue Platten aufnehmen. Dafür braucht es Discogs.
Ich sehe mein Regal nicht. Bist du angemeldet? Der Katalog erscheint nur in deinem Bereich.
Der Scanner erkennt nichts. Hat die Platte einen Barcode? Vor 1985 meist nicht. Nimm die Katalognummer. Und pass auf: Aufgeklebte Preisschilder haben eigene Barcodes, die gehören nicht zur Platte.
Ich habe meinen Discogs-Token verloren. Kein Problem. Erzeuge bei Discogs einen neuen und trag ihn ein. Deine Sammlung bleibt erhalten.
Kann jemand anders meine Sammlung sehen? Nein. Jede Sammlung ist getrennt und nur für dich sichtbar.
Bei einer Platte fehlt die Größe. Dann hat Discogs die Angabe nicht mitgeliefert. Im Regal erscheint dann ein Knopf zum Nachtragen.
Ich habe eine Platte doppelt. Scanne sie einfach nochmal. Es erscheint Trotzdem aufnehmen. Beide Exemplare bekommen ihren eigenen Zustand und ihre eigene Waschhistorie.
Änderungen erscheinen nicht. Lade die Seite einmal neu. Bei einer installierten App: schließen und wieder öffnen.
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